Maximilian Nestler
December 2, 2025
12
min
Wärmepumpe
Arten & Systemlösungen

Wärmepumpe Innenaufstellung: Luftkanal, Lichtschacht und Kosten 2025

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Innenaufstellung steht im Gebäude (typisch Keller oder Hauswirtschaftsraum) und wird über Luftkanäle mit 0,6+ m² freiem Querschnitt mit Außenluft versorgt. Die Anordnung erfordert Wanddurchbrüche, Lichtschacht-Anbindung oder Mauerkernbohrungen sowie Kondensatablauf und thermische Entkopplung vom Baukörper zur Körperschall-Minimierung.

Inhaltsverzeichnis
Wärmepumpe planen

unabhängig mit 42watt

Schnellvergleich: Innen- vs. Außenaufstellung

Kriterium Innenaufstellung Außenaufstellung
Platzbedarf 4 - 6 m² (Keller) 1 - 2 m² (Garten)
Schall (Nachbar) 35 - 45 dB(A) (Lichtschacht) 50 - 60 dB(A) (Direkt)
Investition + 15 - 25 % Basis
R290-Eignung Kritisch (Ex-Schutz) Optimal

Die Innenaufstellung eignet sich für kleine Grundstücke, strenge Schallschutzauflagen (TA Lärm Nachbarschaft) und architektonische Anforderungen (keine Fassaden-Technik), erfordert jedoch präzise Luftführungs-Planung zur Vermeidung thermischer Kurzschlüsse.

Methodologie und Quellen

Technische Normen: DIN EN 378 (Kälteanlagen Sicherheit, R290 Füllmengen), VDI 4645 (Wärmepumpen Planung), TA Lärm (Schallimmissionen), DIN 1946 (Lüftungstechnik Druckverluste).

Hersteller-Dokumentation: Vaillant recoCOMPACT exclusive Planungshandbuch (Luftführung, Querschnitte), Viessmann Vitocal 200-A Installationsanleitung (Eckaufstellung, Lichtschacht-Dimensionierung), Stiebel Eltron LWZ Serie Sicherheitskonzept R290 Innenaufstellung.

Bautechnische Quellen: ACO Haustechnik Lichtschacht-Katalog (Querschnitte, Entwässerung), Wolf CHA/CHC Luftkanal-Sets (Druckverlust-Berechnungen), Praxisberichte Haustechnikdialog Forum (Erfahrungswerte Schallschutz).

Förderung: BEG Einzelmaßnahmen 2025 (KfW 458) R290 Effizienz-Bonus, Bayerisches 10.000-Häuser-Programm Zusatzförderung Innenaufstellung.

Warum eine Wärmepumpe innen aufstellen?

Die Entscheidung für die Innenaufstellung fällt selten aus technischer Präferenz, sondern meist aus Zwang oder spezifischen Rahmenbedingungen. Im Gegensatz zur dominierenden Außenaufstellung (über 85% aller Luft-Wasser-Installationen) ist die Innenaufstellung die Lösung für Sonderfälle – aber diese Sonderfälle nehmen zu.

Szenario 1: Der urbane Neubau mit Miniatur-Grundstück

In Neubaugebieten deutscher Ballungsräume schrumpfen die Grundstücksgrößen. Ein typisches Reihenhaus in München-Freiham oder Hamburg-Wilhelmsburg hat oft nur 150-200 m² Grundfläche. Nach Abzug der Gebäudefläche (100-120 m²) bleiben 30-80 m² "Garten" – davon gehen 20 m² für Terrasse drauf, 10 m² für Mülltonnen und Fahrräder. Wo soll die 1,2 m hohe, 1,0 m breite Außeneinheit einer Wärmepumpe stehen?

Die Außeneinheit benötigt nicht nur ihre Stellfläche (1-2 m²), sondern auch Abstände: 0,5 Meter zur Hauswand (Luftzirkulation), 3 Meter zur Grundstücksgrenze (Schallschutz TA Lärm), keine Hecke direkt davor (Luftstrom-Behinderung). Real belegt sie also 6-10 m² – und blockiert oft den einzigen sonnigen Fleck im Reihenhausgarten.

Die Lösung: Wärmepumpe in den Keller. Der Technikraum (meist ohnehin vorhanden für Hauswirtschaft, Heizung, Speicher) nimmt die Anlage auf. Der Garten bleibt frei. Preis dafür: Luftkanäle durch die Kellerwand nach draußen.

Szenario 2: Das Nachbarschafts-Problem (TA Lärm)

Die TA Lärm definiert Immissionsrichtwerte für Wohngebiete: nachts 40 dB(A) an der Grundstücksgrenze. Eine Außen-Wärmepumpe erzeugt 50-60 dB(A) direkt am Gerät. Mit 3 Metern Abstand zur Grenze erreicht man durch Pegelabfall etwa 40-45 dB(A) beim Nachbarn – grenzwertig. Bei 1,5 Metern Abstand (kleine Grundstücke): 48-52 dB(A) – Konflikt programmiert.

Innenaufstellung ändert die Physik: Die Wärmepumpe steht im Keller. Der Schall wird durch Kellerwände gedämpft. Am Lichtschacht-Gitter (Außenluft-Ansaugung) werden nur noch 35-45 dB(A) gemessen – das Mauerwerk schluckt 15-20 dB. Ergebnis: Nachbar hört fast nichts, Konflikt vermieden.

Reales Beispiel aus Praxisforum: Familie in Regensburg, Reihenhausanlage, 2,2 Meter Abstand zur Nachbargrenze. Außenaufstellung hätte 51 dB(A) beim Nachbarn erzeugt (Gutachten). Nachbar drohte mit Klage. Lösung: Innenaufstellung Keller mit ACO-Lichtschacht. Messung nach Installation: 38 dB(A) an Grundstücksgrenze. Nachbar zufrieden, Bauherr auch.

Szenario 3: Architektonische Vorgaben (Bauträger/Denkmalschutz)

Manche Bauträger verbieten Außengeräte in ihren Gestaltungssatzungen. Argument: Einheitliches Fassadenbild. Gleiches gilt für Denkmalschutz: An einer denkmalgeschützten Fassade darf keine moderne Technik-Box hängen oder stehen. Die Innenaufstellung mit dezenten Lüftungsgittern am Sockel ist oft die einzige genehmigte Variante.

Wie funktioniert die Luftführung bei Innenaufstellung?

Die Innenaufstellung bedeutet: Die Wärmepumpe arbeitet mit Außenluft, steht aber innen. Also muss die Außenluft physisch ins Gebäude und wieder raus. Das ist nicht trivial.

Das Zwei-Kanal-System: Zuluft und Abluft

Die Wärmepumpe saugt über einen Zuluftkanal frische Außenluft an – typischerweise 3.000-4.000 m³/h bei einem 10 kW Gerät. Das entspricht dem Volumen eines Einfamilienhauses alle 10-15 Minuten. Diese Luft durchströmt den Verdampfer (Wärmetauscher), wird dabei um 3-5 Kelvin abgekühlt, und verlässt das Gerät mit nur noch 0-5°C (wenn Außentemperatur 5°C war).

Diese kalte Abluft muss über einen zweiten Kanal wieder nach draußen. Warum nicht einfach ins Haus blasen? Weil 4.000 m³/h kalte Luft den Keller binnen Minuten auf 5°C herunterkühlen würden. Der Raum wäre unbenutzbar, und Kondensatbildung (Schwitzwasser an kalten Wänden) würde Schimmel provozieren.

Die beiden Kanäle müssen strikt getrennt sein. Berühren sich Zu- und Abluft-Öffnung an der Außenwand, entsteht ein thermischer Kurzschluss: Die Wärmepumpe saugt ihre eigene kalte Abluft wieder ein. Die Quelltemperatur sinkt von 5°C auf 2°C, dann 0°C. Die Effizienz (COP) bricht ein von 4,0 auf 2,5. Die Heizleistung reicht nicht mehr.

Querschnitt und Strömungsgeschwindigkeit: Die Physik der Luftkanäle

Der Luftkanal-Querschnitt ist die kritischste Planungsgröße. Zu klein = hoher Druckverlust = Lüfter-Motor muss härter arbeiten = Stromverbrauch steigt, Lärm nimmt zu, Effizienz sinkt.

Die Strömungsgeschwindigkeit v [m/s] berechnet sich:

v = Q / A

wobei:

  • Q = Volumenstrom [m³/s], typisch 1,0-1,2 m³/s = 3.600-4.300 m³/h
  • A = Querschnittsfläche [m²]

Für akzeptable Druckverluste und Geräuschpegel sollte v < 4 m/s bleiben. Bei Q = 1,0 m³/s folgt:

A_min = 1,0 / 4 = 0,25 m²

Praxiswert: Hersteller fordern oft 0,6-0,8 m² freien Querschnitt pro Kanal. Warum mehr als 0,25 m²? Weil Gitter, Lamellen, Insektenschutz den Querschnitt um 20-40% reduzieren. Ein Lüftungsgitter mit "0,6 m² Nennfläche" hat nur 0,4-0,5 m² tatsächlich freie Fläche.

Ein typisches Luftkanal-Rohr hat DN 500 (Durchmesser 500 mm). Das entspricht:

A = π × (0,25 m)² = 0,196 m²

Ein Rohr reicht also nicht! Standard ist DN 630 (A = 0,31 m²) oder zwei DN 500 Rohre parallel. Manche Planer nutzen rechteckige Flachkanäle (z.B. 800 × 400 mm = 0,32 m²), um die Durchbrüche flacher zu halten.

Der thermische Kurzschluss: Das größte Planungsrisiko

Stellen Sie sich vor: Wärmepumpe steht im Keller, beide Luftöffnungen (Zuluft + Abluft) liegen an der gleichen Kellerwand nebeneinander, 1 Meter Abstand. Die Wärmepumpe bläst 2°C kalte Luft aus der linken Öffnung. Wind drückt diese kalte Luft entlang der Wand nach rechts – direkt in die Ansaugöffnung. Die Wärmepumpe saugt statt 5°C Außenluft ihre eigene 2°C Abluft an.

Folge: Die Verdampfungstemperatur im Kältekreis sinkt. Der Verdichter muss härter arbeiten. Der COP fällt von 4,2 auf 3,0. Die Heizleistung sinkt von 10 kW auf 8,5 kW. Im Januar reicht das nicht mehr – Haus bleibt kalt.

Die Lösung: Eckaufstellung. Die Ansaugung erfolgt an einer Gebäudeseite (z.B. Südfassade), die Ausblasung um die Ecke an einer anderen Seite (z.B. Westfassade). Die Hausecke fungiert als physische Barriere. Die kalte Abluft kann nicht zur Ansaugung zurück – Problem gelöst.

Bei Wandaufstellung (beide Öffnungen an gleicher Wand): Mindestabstand 3-4 Meter horizontal ODER eine Öffnung bodennah, die andere unter Decke (Höhenunterschied 1,5+ Meter). Zusätzlich helfen Ausblashauben – Blechkappen, die den Abluftstrom vom Gebäude weglenken (45° nach oben/außen).

Lichtschächte: Die Schnittstelle zur Außenluft

Im Keller erfolgt die Luftführung meist über Lichtschächte – aber nicht über Standard-Kellerfenster-Schächte. Diese sind zu klein (typisch 0,6 × 0,4 m = 0,24 m²) und für Tageslicht optimiert, nicht für Luftdurchsatz.

Spezial-Lichtschächte für Wärmepumpen

Hersteller wie ACO Haustechnik bieten "Wärmepumpen-Lichtschächte" aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) oder Beton. Dimensionen: 1,2 × 1,0 Meter (Grundfläche 1,2 m²) bei 1,5-2,0 Metern Tiefe. Diese Schächte haben großflächige Edelstahl-Gitterroste als Abdeckung mit 80-85% freiem Querschnitt.

Die Gitterroste sind begehbar (Klasse B125 nach DIN EN 124 – PKW-befahrbar) und fungieren gleichzeitig als Schall-Dämpfer. Der Schacht selbst wirkt als Resonanzkörper – Schallwellen breiten sich im Schacht aus, werden an den Wänden teilweise absorbiert (besonders bei GFK), bevor sie nach oben austreten. Gemessene Schallpegel: 35-42 dB(A) am Gitterrost bei 58 dB(A) am Wärmepumpen-Gehäuse.

Anordnung: Ein Schacht oder zwei?

Variante A: Ein großer Schacht (1,5 × 1,5 m) mit Trennwand in der Mitte. Eine Hälfte für Zuluft, andere für Abluft. Vorteil: Ein Erdaushub, eine Betonarbeit. Nachteil: Trennwand muss absolut dicht sein (Styrodur-Platte oder Betonfertigteil), sonst entsteht Kurzschluss im Schacht selbst.

Variante B: Zwei getrennte Schächte an verschiedenen Kellerwänden (Eckaufstellung). Vorteil: Kein Kurzschluss-Risiko. Nachteil: Doppelte Baukosten (2× Erdaushub, 2× Schacht, 2× Gitter).

Praxis-Empfehlung aus Planerforen: Wenn Eckaufstellung möglich (L-förmiger Keller), zwei Schächte. Wenn nur eine Kellerwand zur Verfügung (Reihenhaus), ein Schacht mit Trennwand – aber dann Abstand Zu-/Abluft im Schacht mindestens 0,8-1,0 Meter.

Entwässerung: Das Kondensat-Problem

Wärmepumpen produzieren Kondensat – im Winter 10-20 Liter pro Tag. Dieses fällt im Verdampfer an (warme, feuchte Außenluft kühlt ab → Feuchtigkeit kondensiert). Das Kondensat läuft über einen Schlauch aus der Wärmepumpe und muss abgeführt werden.

Zusätzlich: Regen fällt in den Lichtschacht. Bei 1,2 m² Grundfläche und 20 mm Starkregen (nicht selten): 1,2 × 0,02 m = 24 Liter Wasser im Schacht.

Die Entwässerung erfolgt über ein Ablaufrohr DN 50-70 am Schachtboden, das in die Kanalisation führt. Zwingend erforderlich: Ein Siphon (Geruchsverschluss), damit keine Kanalgerüche in den Schacht und via Luftstrom ins Haus gelangen. Im Winter darf der Siphon nicht einfrieren – Frostschutz durch Frostschutzmittel (Glykol) oder beheizter Siphon (Heizband 10 Watt).

Schallschutz im eigenen Haus: Die vergessene Dimension

Außenaufstellung = Nachbar-Problem. Innenaufstellung = Eigenheim-Problem. Die Wärmepumpe steht jetzt im Keller, oft direkt unter Wohn- oder Schlafräumen. Körperschall wird zum Thema.

Körperschall vs. Luftschall

Luftschall ist das, was wir "Lärm" nennen – Schallwellen durch die Luft. Eine Wärmepumpe erzeugt 55-60 dB(A) Luftschall am Gehäuse. Durch eine geschlossene Kellertür (Schalldämmmaß 30-35 dB) kommen nur noch 25-30 dB(A) im Wohnbereich an – kaum hörbar.

Körperschall ist tückischer: Vibrationen des Verdichters (Motor läuft mit 50 Hz) werden über das Gehäuse in den Boden übertragen. Der Boden vibriert, die Betondecke darüber vibriert mit, die Wände vibrieren. Das ganze Haus wird zum Resonanzkörper. Im Schlafzimmer darüber hört man kein lautes "Brummen", sondern ein tieffrequentes "Wummern" (50 Hz) – kaum messbar, aber extrem störend.

Die Entkopplung: Schwingungsdämpfer

Die Lösung: Die Wärmepumpe darf den Baukörper nicht starr berühren. Sie muss "schwimmend" aufgestellt werden.

Standard-Lösung: Schwingungsdämpfer aus Elastomeren (Gummi-ähnliche Materialien). Die Wärmepumpe steht auf vier Gummifüßen (Sylomer-Streifen, Shore-Härte 40-60), die unter die Eckpunkte des Gehäuses geschraubt werden. Diese Füße haben eine Eigenfrequenz von 8-12 Hz. Die Verdichter-Vibration (50 Hz) wird um Faktor 10-20 gedämpft.

Premium-Lösung: Schwimmender Estrich. Die Wärmepumpe steht auf einer komplett entkoppelten Betonplatte, die selbst auf Dämmstreifen (Trittschalldämmung) liegt. Diese Platte ist nirgends mit dem Baukörper verbunden. Kosten: 800-1.500 EUR extra, aber Körperschall wird um 30-40 dB reduziert.

Auch die Luftkanäle müssen entkoppelt sein. Zwischen Wärmepumpen-Anschlussstutzen (Metall) und Luftkanal (Metall/Kunststoff) wird ein Segeltuchstutzen (flexibler Gewebe-Schlauch, 30-50 cm lang) eingebaut. Dieser überträgt keine Vibrationen. Ohne Segeltuch: Die Vibrationen laufen über die Metallrohre in die Kellerwand – gleicher Effekt wie direkte Bodenübertragung.

Praxisbeispiel: Wohnkeller-Problem

Familie in Stuttgart, Neubau 2022. Wärmepumpe Viessmann Vitocal 200-A im Keller, direkt unter Gästezimmer. Aufstellung auf Standard-Gummifüßen (Herstellerlieferung). Problem nach Inbetriebnahme: Gäste beschweren sich über "Vibrationen im Bett" nachts. Messung: Körperschall 42 dB im Gästezimmer (Grenzwert 30 dB nachts).

Sanierung: Wärmepumpe auf schwimmenden Estrich umgesetzt (nachträglich, aufwendig – Gerät anheben mit Hubwagen, Estrichplatte untergeschoben). Segeltuchstutzen nachgerüstet (vorher starrer Metallstutzen). Nachmessung: Körperschall 28 dB. Gäste schlafen ruhig. Kosten Nachrüstung: 2.200 EUR.

Lehre: Bei Wohnkeller oder Schlafzimmer über Technikraum immer schwimmenden Estrich ab Planung vorsehen. Die 1.000 EUR Mehrkosten sind billiger als 2.200 EUR Sanierung.

R290 (Propan) in Innenaufstellung: Die Sicherheitsfrage

Der Trend zum natürlichen Kältemittel R290 (Propan, GWP 3 statt R410A GWP 2.088) revolutioniert die Wärmepumpen-Technik – aber stellt die Innenaufstellung vor ein Dilemma.

Warum R290 problematisch für "innen" ist

R290 ist Sicherheitsklasse A3 nach ISO 817: "Niedrige Toxizität, hochentzündlich". Das ist wörtlich Grillgas. Die untere Explosionsgrenze (UEG) liegt bei 2,1 Vol.-% in Luft – bei einer Leckage im Kellerraum kann eine explosionsfähige Atmosphäre entstehen.

Die DIN EN 378 regelt Füllmengen nach Raumgröße. Vereinfacht (reale Berechnung komplexer):

m_max ≈ 0,038 kg/m³ × V_Raum / 5

Für einen 20 m² Keller (50 m³ Volumen):

m_max ≈ 0,038 × 50 / 5 = 0,38 kg

Typische Wärmepumpen für Einfamilienhäuser (10-12 kW) benötigen 1,5-2,5 kg R290-Füllung. Das überschreitet den Grenzwert um Faktor 4-6.

Bei Überschreitung greifen zusätzliche Auflagen:

  • Zwangsbelüftung des Aufstellraums (Ventilator 24/7)
  • Gaswarnsensor mit automatischer Abschaltung
  • Ex-geschützte Elektroinstallation (keine Funken)
  • Notbeleuchtung, Feuerlöscher

Kosten: 3.000-8.000 EUR zusätzlich. Unzumutbar für Einfamilienhaus.

Herstellerlösungen: Wie Propan doch nach innen kommt

Lösung 1: Split-System mit Kältekreis außen

Wolf CHC-Monoblock und ähnliche Systeme heißen "Innenaufstellung", sind aber technisch Split-Hybride. Das Außengerät (Wolf CHA) enthält den kompletten Kältekreis mit R290. Innen steht nur die Hydraulik-Einheit (CHC) – ein großer Pufferspeicher mit Umwälzpumpen. Zwischen innen und außen laufen nur Wasserleitungen (Wasser-Glykol-Gemisch), kein Kältemittel.

Vorteil: Kein R290-Problem innen, da kein Kältemittel im Gebäude. Nachteil: Es ist keine echte Innenaufstellung – eine Außeneinheit existiert. Man spart sich nur die Kältemittelleitungen.

Lösung 2: Hermetische Kapselung + Zwangsbelüftung (Stiebel Eltron)

Stiebel Eltron entwickelt mit der "wpnext"-Generation (neue LWZ-Serie ab 2024/25) ein Sicherheitskonzept: Das R290-Gerät steht komplett innen, aber der Kältekreis ist hermetisch in einem Stahlgehäuse verkapselt. Im Leckage-Fall wird das Gas über den laufenden Ventilator (der ohnehin 4.000 m³/h Luft bewegt) zwangsweise über die Abluftkanäle nach draußen geblasen. Der Aufstellraum selbst bleibt unter der Explosionsgrenze.

Zusätzlich: Gassensor im Gehäuse detektiert Leckage (R290-Sensor reagiert ab 0,4 Vol.-%, also weit unter UEG 2,1%) und löst Alarm + Zwangsbelüftung aus. Die Steuerung schaltet die Wärmepumpe ab, aber der Ventilator läuft 30 Minuten weiter auf Maximum → Gas wird ausgeblasen.

Vorteil: Echte Innenaufstellung mit R290 ohne Ex-Schutz-Maßnahmen im Raum. Nachteil: Nur bei diesem einen Hersteller verfügbar, teurer als R410A-Variante (+2.000-3.000 EUR).

Lösung 3: Reduzierte Füllmengen (noch Entwicklung)

Durch Mikrochannel-Wärmetauscher (sehr dünne Kanäle, hohe Oberfläche) versuchen Hersteller, die Füllmenge unter 0,5 kg zu drücken – dann wären kleine Räume wieder zulässig. Problem: Bei 10-12 kW Heizleistung physikalisch schwierig. Aktuell nur bei kleinen Geräten (6-8 kW) realisierbar.

Welche Wärmepumpen eignen sich für Innenaufstellung?

Kategorie Beispiel-Modelle Besonderheit Preis (Gerät)
Monoblock Innen Viessmann Vitocal 200-A Luftkanäle nötig, kompakt 11.000 - 14.000 €
Integralsystem (Tower) Vaillant recoCOMPACT Inkl. Lüftung & WW, sehr leise 18.000 - 24.000 €
Split-Hybrid Wolf CHC Monoblock Kältekreis außen (R290 sicher) 14.000 - 19.000 €

Der Markt teilt sich in drei Kategorien: Monoblöcke, Integralsysteme und Split-Hybride.

Kategorie 1: Monoblock Innenaufstellung (Luftführung über Kanäle)

Viessmann Vitocal 200-A (Innenaufstellung):

  • Leistung: 6-13 kW (modulierend)
  • Kältemittel: R410A / R32
  • Maße: 700 mm breit (passt durch Standardtüren)
  • Besonderheit: Optimiert für Eckaufstellung, Planungshandbuch mit Luftkanal-Dimensionierung
  • Schallleistung: 56 dB(A) Nennleistung, 48 dB(A) Nachtmodus
  • Preis: 11.000-14.000 EUR (nur Gerät)

Alpha Innotec LWDV:

  • Leistung: 6-16 kW
  • Kältemittel: R410A (R290-Variante in Entwicklung)
  • Maße: Kompakt, für Kellerinstallation
  • Besonderheit: Flexible Luftführung (oben, hinten, seitlich anschließbar)
  • Preis: 9.000-13.000 EUR

Kategorie 2: Integralsysteme (All-in-One Tower)

Vaillant recoCOMPACT exclusive:

  • Leistung: 7-11 kW Heizleistung
  • Integriert: Wärmepumpe + 185 L Warmwasserspeicher + Lüftungsanlage (Wärmerückgewinnung 95%)
  • Kältemittel: R410A (R290-Version angekündigt 2025)
  • Maße: 2,0 m Höhe × 0,6 m Breite = 1,2 m² Stellfläche
  • Besonderheit: "SoundSafe System" – extrem leise (innen kaum hörbar)
  • Anwendung: Neubau/Passivhaus mit KWL-Pflicht
  • Preis: 18.000-24.000 EUR (komplett inkl. Lüftung)

Stiebel Eltron LWZ 504/704 Trend:

  • Leistung: 5-7 kW
  • Integriert: WP + 270 L WW-Speicher + Lüftung
  • Kältemittel: R410A → R290 (neue Generation "wpnext")
  • Besonderheit: Erste R290-Innenaufstellung mit Sicherheitskonzept
  • Preis: 16.000-22.000 EUR

Kategorie 3: Split-Hybrid (Hydraulik innen, Kältekreis außen)

Wolf CHC Monoblock:

  • System: CHA Außengerät (R290) + CHC Hydraulikmodul innen
  • Leistung: 4-16 kW
  • Besonderheit: Designorientiert ("Haustechnikzentrale" mit Glasfront)
  • Vorteil: R290 problemlos, da außen
  • Nachteil: Außeneinheit vorhanden (keine reine Innenaufstellung)
  • Preis: 14.000-19.000 EUR (System)

Viessmann Vitocal 250-A (mit Unitower innen):

  • System: Vitocal 250-A außen (R290) + Unitower Hydraulikmodul innen
  • Ähnlich Wolf-Konzept
  • Preis: 15.000-20.000 EUR

Was kostet die Innenaufstellung wirklich?

Kostenposition Monoblock (z.B. Vitocal 200-A) Integralsystem (z.B. Vaillant)
Gerät 13.000 € 21.000 €
Lichtschächte (2 Stk.) 5.500 € 2.800 € (1 Stk.)
Luftkanäle & Schallschutz 3.500 € 2.700 €
Hydraulik & Elektro 8.000 € 4.500 €
Gesamtkosten 30.000 € 31.000 €

Die Gerätekosten sind vergleichbar zur Außenaufstellung, aber die Installation ist 15-30% teurer.

Kostenposition 1: Das Gerät

  • Monoblock Innenaufstellung: 9.000-14.000 EUR (Viessmann, Alpha Innotec)
  • Integralsystem: 16.000-24.000 EUR (Vaillant recoCOMPACT, Stiebel LWZ)
  • Split-Hybrid: 14.000-20.000 EUR (Wolf CHC, Viessmann Unitower)

Kostenposition 2: Luftführung (der Aufpreis!)

Lichtschächte:

  • 1 Spezial-Lichtschacht (ACO, 1,2×1,0 m): 1.200-1.800 EUR Material
  • Erdaushub + Installation: 800-1.500 EUR
  • Gesamt pro Schacht: 2.000-3.300 EUR
  • Bei 2 Schächten (Eckaufstellung): 4.000-6.600 EUR

Luftkanäle:

  • DN 500-630 Edelstahlrohre, isoliert: 80-150 EUR/Meter
  • Typisch 4-8 Meter Kanäle (innen im Keller): 600-1.200 EUR
  • Kernbohrungen 2× DN 500: 400-800 EUR
  • Muffen, Bögen, Gitter: 300-600 EUR
  • Gesamt Luftkanäle: 1.300-2.600 EUR

Schallschutz:

  • Schwimmender Estrich (1,5×2 m): 800-1.500 EUR
  • Segeltuchstutzen: 80-150 EUR pro Stück (2×)
  • Schalldämpfer in Kanälen (optional): 200-400 EUR
  • Gesamt Schallschutz: 1.000-2.000 EUR

Kostenposition 3: Hydraulik + Elektro (Standard)

  • Pufferspeicher 500 L: 1.500-2.500 EUR
  • Warmwasserspeicher 300 L: 1.200-2.000 EUR (wenn nicht integriert)
  • Hydraulische Anbindung: 2.000-3.500 EUR
  • Elektroinstallation 400V: 1.500-2.500 EUR
  • Gesamt: 6.200-10.500 EUR

Gesamtinvestition Innenaufstellung

Beispiel 1: Monoblock Viessmann Vitocal 200-A, 10 kW, Eckaufstellung

  • Gerät: 13.000 EUR
  • 2 Lichtschächte: 5.500 EUR
  • Luftkanäle: 2.000 EUR
  • Schallschutz: 1.500 EUR
  • Hydraulik/Elektro: 8.000 EUR
  • Gesamt: 30.000 EUR

Beispiel 2: Vaillant recoCOMPACT (Integralsystem), 8 kW, Neubau

  • Gerät (inkl. WW+Lüftung): 21.000 EUR
  • 1 Lichtschacht: 2.800 EUR (Lüftung nutzt gleichen Schacht)
  • Luftkanäle: 1.500 EUR
  • Schallschutz: 1.200 EUR
  • Hydraulik/Elektro: 4.500 EUR (weniger, da WW integriert)
  • Gesamt: 31.000 EUR

Vergleich Außenaufstellung (Wolf CHA 10 kW):

  • Gerät: 12.000 EUR
  • Fundament: 800 EUR
  • Hydraulik-Leitungen (15 m): 1.200 EUR
  • Hydraulik/Elektro innen: 8.000 EUR
  • Gesamt: 22.000 EUR

Aufpreis Innenaufstellung: 8.000-9.000 EUR = +36-41%

Förderung BEG 2025

Position Betrag (Viessmann Beispiel)
Gesamtkosten 30.000 €
Förderquote (Grund + Speed + R290) 55 %
Zuschuss (max.) 16.500 €
Eigenanteil 13.500 €

Die BEG fördert Innenaufstellung identisch zur Außenaufstellung:

  • Grundförderung: 30%
  • Klimageschwindigkeits-Bonus: 20% (Öl/Gas-Austausch bis Ende 2028)
  • Einkommens-Bonus: 30% (<40.000 EUR Jahreseinkommen)
  • R290 Effizienz-Bonus: 5% (Vaillant/Stiebel neue Geräte)

Maximale Förderung: 70% auf max. 30.000 EUR = 21.000 EUR Zuschuss

Beispiel 1 (Viessmann 30.000 EUR):Förderung 55% (30+20+5): 16.500 EUREigenanteil: 13.500 EUR

Beispiel 2 (Vaillant 31.000 EUR):Förderung 55% auf 30.000 EUR (gedeckelt): 16.500 EUREigenanteil: 14.500 EUR

Praxisbeispiel: Innenaufstellung im Reihenhaus

Objekt: Reihenhaus-Neubau 2023, Regensburg, 140 m² Wohnfläche, 3 Geschosse + Keller

Ausgangslage:

  • Grundstück 180 m² (Haus 100 m², Garten 80 m²)
  • Terrasse 25 m², Restgarten 55 m²
  • Außenaufstellung hätte 8-10 m² effektiv belegt (Gerät + Abstände)
  • Nachbar-Grenze: 2,5 m (TA Lärm kritisch bei Außenaufstellung)

Entscheidung: Innenaufstellung Monoblock

Gewähltes System:

  • Viessmann Vitocal 200-A, 10 kW
  • Eckaufstellung: Zuluft Südwand, Abluft Westwand
  • 2 ACO Lichtschächte (1,2×1,0 m)

Bauablauf:

Phase 1 (Rohbau): Kernbohrungen 2× DN 500 in Kellerwände eingeplant, Lichtschächte bei Erdarbeiten direkt mitgebaut (Ersparnis, da Bagger ohnehin vor Ort). Kosten Lichtschächte komplett: 4.800 EUR (2× 2.400 EUR).

Phase 2 (Ausbau): Luftkanäle im Keller verlegt (6 Meter DN 630 Edelstahl isoliert), Segeltuchstutzen an Anschlüssen. Wärmepumpe auf schwimmenden Estrich (da direkt unter Kinderzimmer). Kosten Luftkanäle + Schallschutz: 3.200 EUR.

Phase 3 (Installation): Viessmann-Fachbetrieb liefert + montiert Wärmepumpe, bindet hydraulisch ein (500 L Pufferspeicher, 300 L WW-Speicher). Kosten Gerät + Installation: 21.000 EUR (13.000 Gerät + 8.000 Installation).

Gesamtkosten: 29.000 EUR

Förderantrag KfW 458:

  • Grundförderung 30%
  • Geschwindigkeits-Bonus 20% (alte Gasheizung entfernt)
  • Gesamt: 50% (kein R290, daher kein Effizienz-Bonus)

Fördersumme: 50% von 29.000 EUR = 14.500 EUREigenanteil: 14.500 EUR

Betrieb Winter 2023/24:

Heizwärmebedarf: 11.200 kWh (KfW-55 Neubau)Stromverbrauch WP: 2.650 kWhJAZ gemessen: 4,23Stromkosten: 2.650 × 0,28 EUR = 742 EUR

Vergleich wäre Gas gewesen (Neubau, Brennwert):Gasverbrauch: 11.200 / 0,98 = 11.430 kWhGaspreis: 0,12 EUR/kWhKosten: 1.372 EUR

Ersparnis: 630 EUR/Jahr

Subjektive Bewertung Familie:

  • Garten komplett nutzbar (keine Außeneinheit)
  • Kein Nachbar-Konflikt (Schall am Lichtschacht 36 dB, kaum hörbar)
  • Kinderzimmer über Technikraum: "Leises Summen wahrnehmbar, aber nicht störend" (schwimmender Estrich hat funktioniert)
  • Würde wieder Innenaufstellung wählen

Häufige Fragen

Kann ich die Innenaufstellung nachrüsten im Bestand?

Technisch ja, praktisch aufwendig. Hauptproblem: Kernbohrungen in tragende Kellerwände (statische Prüfung nötig), Lichtschacht nachträglich graben (Garten muss aufgerissen werden). Kosten Nachrüstung oft 20-30% höher als bei Neubau-Planung. Bei Bestandssanierung meist besser: Außenaufstellung.

Wie laut ist eine Innenaufstellung wirklich?

Luftschall am Lichtschacht: 35-45 dB(A) (leiser als Außenaufstellung 50-60 dB). Körperschall im Haus: Kritisch bei starrer Kopplung, unkritisch bei Schwingungsdämpfern. Mit schwimmendem Estrich: Kaum wahrnehmbar (Kühlschrank-Niveau). Ohne Entkopplung: Störendes Brummen möglich.

Funktioniert Innenaufstellung auch im Dachboden?

Selten, aber möglich. Problem: Luftkanäle müssen durch Dach (Dachziegel durchbrechen für Zuluft-Haube). Schallschutz nach unten kritisch (Wohnbereich direkt darunter). Vorteil: Kurze Leitungswege zu Heizkörpern. Nur bei Spezialfällen sinnvoll (z.B. Denkmalschutz verhindert Außenaufstellung + Keller zu klein).

Kann ich vorhandene Kellerfenster-Lichtschächte nutzen?

Meist nein. Standard-Kellerfenster-Lichtschächte haben 0,6×0,4 m = 0,24 m² – viel zu klein. Wärmepumpe benötigt 0,6+ m² freien Querschnitt. Man müsste den Schacht komplett vergrößern = faktisch Neubau. Günstiger: Fenster zusetzen, neuen WP-Schacht daneben bauen.

Was passiert mit Kondensat im Winter?

Kondensat läuft über Schlauch aus WP in Siphon (Geruchsverschluss) → Kanalisation. Siphon darf nicht einfrieren (Frostschutz-Mittel Glykol oder Heizband). Zusätzlich: Lichtschacht-Entwässerung muss frostfrei sein (DN 70 Rohr tief genug verlegen, unter Frostgrenze 80 cm).

Ist R290 in Innenaufstellung sicher?

Nur mit Sicherheitskonzept (Stiebel Eltron hermetische Kapselung + Zwangsbelüftung). Standard-R290-Geräte sind für Außenaufstellung konzipiert. Innenaufstellung ohne Spezialgerät: Aufwendige Ex-Schutz-Maßnahmen nötig (3.000-8.000 EUR). Praxis-Empfehlung: Bis Stiebel wpnext verfügbar, entweder R410A/R32 innen oder R290 außen.

Zusammenfassung und Empfehlung

Die Innenaufstellung ist keine Standard-Lösung, sondern die Antwort auf spezifische Herausforderungen: Platzmangel, Schallschutz, Architektur. Sie kostet 8.000-10.000 EUR mehr als Außenaufstellung, belohnt aber mit unsichtbarer Integration und Nachbarschaftsfrieden.

Wählen Sie Innenaufstellung wenn:

  • ✅ Grundstück <200 m² (jeder Quadratmeter Garten zählt)
  • ✅ Nachbar-Grenze <3 Meter (TA Lärm-Konflikt droht)
  • ✅ Architektonische Vorgaben (Bauträger-Satzung, Denkmalschutz)
  • ✅ Keller/HWR vorhanden (4+ m² Technikraum verfügbar)
  • ✅ Neubau-Planung (Lichtschächte/Kanäle ab Rohbau integrierbar)

Wählen Sie Außenaufstellung wenn:

  • ✅ Grundstück >300 m² (Platz für Außengerät vorhanden)
  • ✅ Nachbar-Grenze >5 Meter (Schall unkritisch)
  • ✅ Keller klein oder feucht (kein geeigneter Aufstellraum)
  • ✅ Budget knapp (+8.000 EUR für innen sind zu viel)
  • ✅ Sanierung Bestand (nachträgliche Kernbohrungen zu aufwendig)

Systemwahl Innenaufstellung:

  • Neubau mit Lüftungspflicht → Integralsystem (Vaillant recoCOMPACT, Stiebel LWZ)
  • Sanierung ohne Lüftung → Monoblock (Viessmann Vitocal 200-A, Alpha Innotec)
  • R290 gewünscht + Sicherheit → Wolf CHC (Hydraulik innen, Kältekreis außen) oder warten auf Stiebel wpnext

Die Innenaufstellung ist technisch anspruchsvoll, aber bei korrekter Planung (Eckaufstellung, Schwingungsdämpfung, großzügige Luftquerschnitte) eine langlebige, komfortable Lösung. Der Aufpreis amortisiert sich nicht direkt durch Energieeinsparung, sondern durch Lebensqualität: Garten frei, Nachbar ruhig, Fassade schön.

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