Max Nestler
April 28, 2026
Lesezeit
14
Minuten
Wärmepumpe
Arten & Systemleistung

Wärmepumpe Innenaufstellung: Luftkanal, Lichtschacht und Kosten 2026

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Innenaufstellung steht im Gebäude – typischerweise im Keller oder Hauswirtschaftsraum – und wird über zwei Luftkanäle mit mindestens 0,6 m² freiem Querschnitt mit Außenluft versorgt. Die Anordnung erfordert Wanddurchbrüche, Lichtschacht-Anbindung sowie Kondensatablauf und thermische Entkopplung vom Baukorpör zur Körperschall-Minimierung. Mit einer JAZ von 4,23 in der Praxis, Gesamtkosten ab 30.000 Euro und bis zu 21.000 Euro BEG-Förderung ist sie die wirtschaftlichste Lösung für kleine Grundstücke, strenge Schallschutzauflagen und architektonische Vorgaben.

Inhaltsverzeichnis
Wärmepumpe planen

unabhängig mit 42watt

Schnellvergleich: Innen- vs. Außenaufstellung

Kriterium Innenaufstellung Außenaufstellung
Platzbedarf 4 - 6 m² (Keller) 1 - 2 m² (Garten)
Schall (Nachbar) 35 - 45 dB(A) (Lichtschacht) 50 - 60 dB(A) (Direkt)
Investition + 15 - 25 % Basis
R290-Eignung Kritisch (Ex-Schutz) Optimal

Die Innenaufstellung eignet sich für kleine Grundstücke, strenge Schallschutzauflagen (TA Lärm Nachbarschaft) und architektonische Anforderungen (keine Fassaden-Technik), erfordert jedoch präzise Luftführungs-Planung zur Vermeidung thermischer Kurzschlüsse.

Methodologie und Quellen

Technische Normen: DIN EN 378 (Kälteanlagen Sicherheit, R290 Füllmengen), VDI 4645 (Wärmepumpen Planung), TA Lärm (Schallimmissionen), DIN 1946 (Lüftungstechnik Druckverluste).

Hersteller-Dokumentation: Vaillant recoCOMPACT exclusive Planungshandbuch (Luftführung, Querschnitte), Viessmann Vitocal 200-A Installationsanleitung (Eckaufstellung, Lichtschacht-Dimensionierung), Stiebel Eltron LWZ Serie Sicherheitskonzept R290 Innenaufstellung.

Bautechnische Quellen: ACO Haustechnik Lichtschacht-Katalog (Querschnitte, Entwässerung), Wolf CHA/CHC Luftkanal-Sets (Druckverlust-Berechnungen), Praxisberichte Haustechnikdialog Forum (Erfahrungswerte Schallschutz).

Förderung: BEG Einzelmaßnahmen 2025 (KfW 458) R290 Effizienz-Bonus, Bayerisches 10.000-Häuser-Programm Zusatzförderung Innenaufstellung.

Warum eine Wärmepumpe innen aufstellen?

Die Entscheidung für die Innenaufstellung fällt selten aus technischer Präferenz, sondern meist aus Zwang oder spezifischen Rahmenbedingungen. Im Gegensatz zur dominierenden Außenaufstellung (über 85% aller Luft-Wasser-Installationen) ist die Innenaufstellung die Lösung für Sonderfälle – aber diese Sonderfälle nehmen zu.

Szenario 1: Der urbane Neubau mit Miniatur-Grundstück

In Neubaugebieten deutscher Ballungsräume schrumpfen die Grundstücksgrößen. Ein typisches Reihenhaus in München-Freiham oder Hamburg-Wilhelmsburg hat oft nur 150-200 m² Grundfläche. Nach Abzug der Gebäudefläche (100-120 m²) bleiben 30-80 m² "Garten" – davon gehen 20 m² für Terrasse drauf, 10 m² für Mülltonnen und Fahrräder. Wo soll die 1,2 m hohe, 1,0 m breite Außeneinheit einer Wärmepumpe stehen?

Die Außeneinheit benötigt nicht nur ihre Stellfläche (1-2 m²), sondern auch Abstände: 0,5 Meter zur Hauswand (Luftzirkulation), 3 Meter zur Grundstücksgrenze (Schallschutz TA Lärm), keine Hecke direkt davor (Luftstrom-Behinderung). Real belegt sie also 6-10 m² – und blockiert oft den einzigen sonnigen Fleck im Reihenhausgarten.

Die Lösung: Wärmepumpe in den Keller. Der Technikraum (meist ohnehin vorhanden für Hauswirtschaft, Heizung, Speicher) nimmt die Anlage auf. Der Garten bleibt frei. Preis dafür: Luftkanäle durch die Kellerwand nach draußen.

Szenario 2: Das Nachbarschafts-Problem (TA Lärm)

Die TA Lärm definiert Immissionsrichtwerte für Wohngebiete: nachts 40 dB(A) an der Grundstücksgrenze. Eine Außen-Wärmepumpe erzeugt 50-60 dB(A) direkt am Gerät. Mit 3 Metern Abstand zur Grenze erreicht man durch Pegelabfall etwa 40-45 dB(A) beim Nachbarn – grenzwertig. Bei 1,5 Metern Abstand (kleine Grundstücke): 48-52 dB(A) – Konflikt programmiert.

Innenaufstellung ändert die Physik: Die Wärmepumpe steht im Keller. Der Schall wird durch Kellerwände gedämpft. Am Lichtschacht-Gitter (Außenluft-Ansaugung) werden nur noch 35-45 dB(A) gemessen – das Mauerwerk schluckt 15-20 dB. Ergebnis: Nachbar hört fast nichts, Konflikt vermieden.

Reales Beispiel aus Praxisforum: Familie in Regensburg, Reihenhausanlage, 2,2 Meter Abstand zur Nachbargrenze. Außenaufstellung hätte 51 dB(A) beim Nachbarn erzeugt (Gutachten). Nachbar drohte mit Klage. Lösung: Innenaufstellung Keller mit ACO-Lichtschacht. Messung nach Installation: 38 dB(A) an Grundstücksgrenze. Nachbar zufrieden, Bauherr auch.

Szenario 3: Architektonische Vorgaben (Bauträger/Denkmalschutz)

Manche Bauträger verbieten Außengeräte in ihren Gestaltungssatzungen. Argument: Einheitliches Fassadenbild. Gleiches gilt für Denkmalschutz: An einer denkmalgeschützten Fassade darf keine moderne Technik-Box hängen oder stehen. Die Innenaufstellung mit dezenten Lüftungsgittern am Sockel ist oft die einzige genehmigte Variante.

Wie funktioniert die Luftführung bei Innenaufstellung?

Die Innenaufstellung bedeutet: Die Wärmepumpe arbeitet mit Außenluft, steht aber innen. Also muss die Außenluft physisch ins Gebäude und wieder raus. Das ist nicht trivial.

Das Zwei-Kanal-System: Zuluft und Abluft

Die Wärmepumpe saugt über einen Zuluftkanal frische Außenluft an – typischerweise 3.000-4.000 m³/h bei einem 10 kW Gerät. Das entspricht dem Volumen eines Einfamilienhauses alle 10-15 Minuten. Diese Luft durchströmt den Verdampfer (Wärmetauscher), wird dabei um 3-5 Kelvin abgekühlt, und verlässt das Gerät mit nur noch 0-5°C (wenn Außentemperatur 5°C war).

Diese kalte Abluft muss über einen zweiten Kanal wieder nach draußen. Warum nicht einfach ins Haus blasen? Weil 4.000 m³/h kalte Luft den Keller binnen Minuten auf 5°C herunterkühlen würden. Der Raum wäre unbenutzbar, und Kondensatbildung (Schwitzwasser an kalten Wänden) würde Schimmel provozieren.

Die beiden Kanäle müssen strikt getrennt sein. Berühren sich Zu- und Abluft-Öffnung an der Außenwand, entsteht ein thermischer Kurzschluss: Die Wärmepumpe saugt ihre eigene kalte Abluft wieder ein. Die Quelltemperatur sinkt von 5°C auf 2°C, dann 0°C. Die Effizienz (COP) bricht ein von 4,0 auf 2,5. Die Heizleistung reicht nicht mehr.

Querschnitt und Strömungsgeschwindigkeit: Die Physik der Luftkanäle

Der Luftkanal-Querschnitt ist die kritischste Planungsgröße. Zu klein = hoher Druckverlust = Lüfter-Motor muss härter arbeiten = Stromverbrauch steigt, Lärm nimmt zu, Effizienz sinkt.

Die Strömungsgeschwindigkeit v [m/s] berechnet sich:

v = Q / A

wobei:

  • Q = Volumenstrom [m³/s], typisch 1,0-1,2 m³/s = 3.600-4.300 m³/h
  • A = Querschnittsfläche [m²]

Für akzeptable Druckverluste und Geräuschpegel sollte v < 4 m/s bleiben. Bei Q = 1,0 m³/s folgt:

A_min = 1,0 / 4 = 0,25 m²

Praxiswert: Hersteller fordern oft 0,6-0,8 m² freien Querschnitt pro Kanal. Warum mehr als 0,25 m²? Weil Gitter, Lamellen, Insektenschutz den Querschnitt um 20-40% reduzieren. Ein Lüftungsgitter mit "0,6 m² Nennfläche" hat nur 0,4-0,5 m² tatsächlich freie Fläche.

Ein typisches Luftkanal-Rohr hat DN 500 (Durchmesser 500 mm). Das entspricht:

A = π × (0,25 m)² = 0,196 m²

Ein Rohr reicht also nicht! Standard ist DN 630 (A = 0,31 m²) oder zwei DN 500 Rohre parallel. Manche Planer nutzen rechteckige Flachkanäle (z.B. 800 × 400 mm = 0,32 m²), um die Durchbrüche flacher zu halten.

Der thermische Kurzschluss: Das größte Planungsrisiko

Stellen Sie sich vor: Wärmepumpe steht im Keller, beide Luftöffnungen (Zuluft + Abluft) liegen an der gleichen Kellerwand nebeneinander, 1 Meter Abstand. Die Wärmepumpe bläst 2°C kalte Luft aus der linken Öffnung. Wind drückt diese kalte Luft entlang der Wand nach rechts – direkt in die Ansaugöffnung. Die Wärmepumpe saugt statt 5°C Außenluft ihre eigene 2°C Abluft an.

Folge: Die Verdampfungstemperatur im Kältekreis sinkt. Der Verdichter muss härter arbeiten. Der COP fällt von 4,2 auf 3,0. Die Heizleistung sinkt von 10 kW auf 8,5 kW. Im Januar reicht das nicht mehr – Haus bleibt kalt.

Die Lösung: Eckaufstellung. Die Ansaugung erfolgt an einer Gebäudeseite (z.B. Südfassade), die Ausblasung um die Ecke an einer anderen Seite (z.B. Westfassade). Die Hausecke fungiert als physische Barriere. Die kalte Abluft kann nicht zur Ansaugung zurück – Problem gelöst.

Bei Wandaufstellung (beide Öffnungen an gleicher Wand): Mindestabstand 3-4 Meter horizontal ODER eine Öffnung bodennah, die andere unter Decke (Höhenunterschied 1,5+ Meter). Zusätzlich helfen Ausblashauben – Blechkappen, die den Abluftstrom vom Gebäude weglenken (45° nach oben/außen).

Lichtschächte: Die Schnittstelle zur Außenluft

Im Keller erfolgt die Luftführung meist über Lichtschächte – aber nicht über Standard-Kellerfenster-Schächte. Diese sind zu klein (typisch 0,6 × 0,4 m = 0,24 m²) und für Tageslicht optimiert, nicht für Luftdurchsatz.

Spezial-Lichtschächte für Wärmepumpen

Hersteller wie ACO Haustechnik bieten "Wärmepumpen-Lichtschächte" aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) oder Beton. Dimensionen: 1,2 × 1,0 Meter (Grundfläche 1,2 m²) bei 1,5-2,0 Metern Tiefe. Diese Schächte haben großflächige Edelstahl-Gitterroste als Abdeckung mit 80-85% freiem Querschnitt.

Die Gitterroste sind begehbar (Klasse B125 nach DIN EN 124 – PKW-befahrbar) und fungieren gleichzeitig als Schall-Dämpfer. Der Schacht selbst wirkt als Resonanzkörper – Schallwellen breiten sich im Schacht aus, werden an den Wänden teilweise absorbiert (besonders bei GFK), bevor sie nach oben austreten. Gemessene Schallpegel: 35-42 dB(A) am Gitterrost bei 58 dB(A) am Wärmepumpen-Gehäuse.

Anordnung: Ein Schacht oder zwei?

Variante A: Ein großer Schacht (1,5 × 1,5 m) mit Trennwand in der Mitte. Eine Hälfte für Zuluft, andere für Abluft. Vorteil: Ein Erdaushub, eine Betonarbeit. Nachteil: Trennwand muss absolut dicht sein (Styrodur-Platte oder Betonfertigteil), sonst entsteht Kurzschluss im Schacht selbst.

Variante B: Zwei getrennte Schächte an verschiedenen Kellerwänden (Eckaufstellung). Vorteil: Kein Kurzschluss-Risiko. Nachteil: Doppelte Baukosten (2× Erdaushub, 2× Schacht, 2× Gitter).

Praxis-Empfehlung aus Planerforen: Wenn Eckaufstellung möglich (L-förmiger Keller), zwei Schächte. Wenn nur eine Kellerwand zur Verfügung (Reihenhaus), ein Schacht mit Trennwand – aber dann Abstand Zu-/Abluft im Schacht mindestens 0,8-1,0 Meter.

Entwässerung: Das Kondensat-Problem

Wärmepumpen produzieren Kondensat – im Winter 10-20 Liter pro Tag. Dieses fällt im Verdampfer an (warme, feuchte Außenluft kühlt ab → Feuchtigkeit kondensiert). Das Kondensat läuft über einen Schlauch aus der Wärmepumpe und muss abgeführt werden.

Zusätzlich: Regen fällt in den Lichtschacht. Bei 1,2 m² Grundfläche und 20 mm Starkregen (nicht selten): 1,2 × 0,02 m = 24 Liter Wasser im Schacht.

Die Entwässerung erfolgt über ein Ablaufrohr DN 50-70 am Schachtboden, das in die Kanalisation führt. Zwingend erforderlich: Ein Siphon (Geruchsverschluss), damit keine Kanalgerüche in den Schacht und via Luftstrom ins Haus gelangen. Im Winter darf der Siphon nicht einfrieren – Frostschutz durch Frostschutzmittel (Glykol) oder beheizter Siphon (Heizband 10 Watt).

Schallschutz im eigenen Haus: Die vergessene Dimension

Außenaufstellung = Nachbar-Problem. Innenaufstellung = Eigenheim-Problem. Die Wärmepumpe steht jetzt im Keller, oft direkt unter Wohn- oder Schlafräumen. Körperschall wird zum Thema.

Körperschall vs. Luftschall

Luftschall ist das, was wir "Lärm" nennen – Schallwellen durch die Luft. Eine Wärmepumpe erzeugt 55-60 dB(A) Luftschall am Gehäuse. Durch eine geschlossene Kellertür (Schalldämmmaß 30-35 dB) kommen nur noch 25-30 dB(A) im Wohnbereich an – kaum hörbar.

Körperschall ist tückischer: Vibrationen des Verdichters (Motor läuft mit 50 Hz) werden über das Gehäuse in den Boden übertragen. Der Boden vibriert, die Betondecke darüber vibriert mit, die Wände vibrieren. Das ganze Haus wird zum Resonanzkörper. Im Schlafzimmer darüber hört man kein lautes "Brummen", sondern ein tieffrequentes "Wummern" (50 Hz) – kaum messbar, aber extrem störend.

Die Entkopplung: Schwingungsdämpfer

Die Lösung: Die Wärmepumpe darf den Baukörper nicht starr berühren. Sie muss "schwimmend" aufgestellt werden.

Standard-Lösung: Schwingungsdämpfer aus Elastomeren (Gummi-ähnliche Materialien). Die Wärmepumpe steht auf vier Gummifüßen (Sylomer-Streifen, Shore-Härte 40-60), die unter die Eckpunkte des Gehäuses geschraubt werden. Diese Füße haben eine Eigenfrequenz von 8-12 Hz. Die Verdichter-Vibration (50 Hz) wird um Faktor 10-20 gedämpft.

Premium-Lösung: Schwimmender Estrich. Die Wärmepumpe steht auf einer komplett entkoppelten Betonplatte, die selbst auf Dämmstreifen (Trittschalldämmung) liegt. Diese Platte ist nirgends mit dem Baukörper verbunden. Kosten: 800-1.500 EUR extra, aber Körperschall wird um 30-40 dB reduziert.

Auch die Luftkanäle müssen entkoppelt sein. Zwischen Wärmepumpen-Anschlussstutzen (Metall) und Luftkanal (Metall/Kunststoff) wird ein Segeltuchstutzen (flexibler Gewebe-Schlauch, 30-50 cm lang) eingebaut. Dieser überträgt keine Vibrationen. Ohne Segeltuch: Die Vibrationen laufen über die Metallrohre in die Kellerwand – gleicher Effekt wie direkte Bodenübertragung.

Praxisbeispiel: Wohnkeller-Problem

Familie in Stuttgart, Neubau 2022. Wärmepumpe Viessmann Vitocal 200-A im Keller, direkt unter Gästezimmer. Aufstellung auf Standard-Gummifüßen (Herstellerlieferung). Problem nach Inbetriebnahme: Gäste beschweren sich über "Vibrationen im Bett" nachts. Messung: Körperschall 42 dB im Gästezimmer (Grenzwert 30 dB nachts).

Sanierung: Wärmepumpe auf schwimmenden Estrich umgesetzt (nachträglich, aufwendig – Gerät anheben mit Hubwagen, Estrichplatte untergeschoben). Segeltuchstutzen nachgerüstet (vorher starrer Metallstutzen). Nachmessung: Körperschall 28 dB. Gäste schlafen ruhig. Kosten Nachrüstung: 2.200 EUR.

Lehre: Bei Wohnkeller oder Schlafzimmer über Technikraum immer schwimmenden Estrich ab Planung vorsehen. Die 1.000 EUR Mehrkosten sind billiger als 2.200 EUR Sanierung.

R290 (Propan) in Innenaufstellung: Die Sicherheitsfrage

Der Trend zum natürlichen Kältemittel R290 (Propan, GWP 3 statt R410A GWP 2.088) revolutioniert die Wärmepumpen-Technik – aber stellt die Innenaufstellung vor ein Dilemma.

Warum R290 problematisch für "innen" ist

R290 ist Sicherheitsklasse A3 nach ISO 817: "Niedrige Toxizität, hochentzündlich". Das ist wörtlich Grillgas. Die untere Explosionsgrenze (UEG) liegt bei 2,1 Vol.-% in Luft – bei einer Leckage im Kellerraum kann eine explosionsfähige Atmosphäre entstehen.

Die DIN EN 378 regelt Füllmengen nach Raumgröße. Vereinfacht (reale Berechnung komplexer):

m_max ≈ 0,038 kg/m³ × V_Raum / 5

Für einen 20 m² Keller (50 m³ Volumen):

m_max ≈ 0,038 × 50 / 5 = 0,38 kg

Typische Wärmepumpen für Einfamilienhäuser (10-12 kW) benötigen 1,5-2,5 kg R290-Füllung. Das überschreitet den Grenzwert um Faktor 4-6.

Bei Überschreitung greifen zusätzliche Auflagen:

  • Zwangsbelüftung des Aufstellraums (Ventilator 24/7)
  • Gaswarnsensor mit automatischer Abschaltung
  • Ex-geschützte Elektroinstallation (keine Funken)
  • Notbeleuchtung, Feuerlöscher

Kosten: 3.000-8.000 EUR zusätzlich. Unzumutbar für Einfamilienhaus.

Herstellerlösungen: Wie Propan doch nach innen kommt

Lösung 1: Split-System mit Kältekreis außen

Wolf CHC-Monoblock und ähnliche Systeme heißen "Innenaufstellung", sind aber technisch Split-Hybride. Das Außengerät (Wolf CHA) enthält den kompletten Kältekreis mit R290. Innen steht nur die Hydraulik-Einheit (CHC) – ein großer Pufferspeicher mit Umwälzpumpen. Zwischen innen und außen laufen nur Wasserleitungen (Wasser-Glykol-Gemisch), kein Kältemittel.

Vorteil: Kein R290-Problem innen, da kein Kältemittel im Gebäude. Nachteil: Es ist keine echte Innenaufstellung – eine Außeneinheit existiert. Man spart sich nur die Kältemittelleitungen.

Lösung 2: Hermetische Kapselung + Zwangsbelüftung (Stiebel Eltron)

Stiebel Eltron entwickelt mit der "wpnext"-Generation (neue LWZ-Serie ab 2024/25) ein Sicherheitskonzept: Das R290-Gerät steht komplett innen, aber der Kältekreis ist hermetisch in einem Stahlgehäuse verkapselt. Im Leckage-Fall wird das Gas über den laufenden Ventilator (der ohnehin 4.000 m³/h Luft bewegt) zwangsweise über die Abluftkanäle nach draußen geblasen. Der Aufstellraum selbst bleibt unter der Explosionsgrenze.

Zusätzlich: Gassensor im Gehäuse detektiert Leckage (R290-Sensor reagiert ab 0,4 Vol.-%, also weit unter UEG 2,1%) und löst Alarm + Zwangsbelüftung aus. Die Steuerung schaltet die Wärmepumpe ab, aber der Ventilator läuft 30 Minuten weiter auf Maximum → Gas wird ausgeblasen.

Vorteil: Echte Innenaufstellung mit R290 ohne Ex-Schutz-Maßnahmen im Raum. Nachteil: Nur bei diesem einen Hersteller verfügbar, teurer als R410A-Variante (+2.000-3.000 EUR).

Lösung 3: Reduzierte Füllmengen (noch Entwicklung)

Durch Mikrochannel-Wärmetauscher (sehr dünne Kanäle, hohe Oberfläche) versuchen Hersteller, die Füllmenge unter 0,5 kg zu drücken – dann wären kleine Räume wieder zulässig. Problem: Bei 10-12 kW Heizleistung physikalisch schwierig. Aktuell nur bei kleinen Geräten (6-8 kW) realisierbar.

Welche Wärmepumpen eignen sich für Innenaufstellung?

KategorieBeispiel-ModelleBesonderheitPreis (Gerät)
Monoblock InnenViessmann Vitocal 200-A, Buderus WLW196i IRLuftkanäle nötig, kompakt9.000 – 14.000 €
Integralsystem (Tower)Vaillant recoCOMPACT, Stiebel LWZInkl. Lüftung & WW, sehr leise16.000 – 24.000 €
Split-HybridWolf CHC, Viessmann UnitowerKältekreis außen (R290 sicher)14.000 – 20.000 €

Der Markt teilt sich in drei Kategorien: Monoblöcke, Integralsysteme und Split-Hybride.

Kategorie 1: Monoblock Innenaufstellung

Viessmann Vitocal 200-A (Innenaufstellung):

  • Leistung: 6–13 kW (modulierend)
  • Kältemittel: R410A / R32
  • Maße: 700 mm breit (passt durch Standardtüren)
  • Schallleistung: 56 dB(A) Nennleistung, 48 dB(A) Nachtmodus
  • Preis: 11.000–14.000 EUR (nur Gerät)

Buderus Logatherm WLW196i IR – der echte Innen-Monoblock:

Die Buderus-Baureihe WLW196i IR ist die einzige aktuelle Innenaufstellungs-Monoblockreihe von Buderus, bei der der komplette Kältekreis innen steht – die Luft kommt über zwei Wanddurchbrüche. Nicht zu verwechseln mit der WLW176i AR / WLW186i AR, die außen stehende Aggregate mit Hydraulik-Inneneinheit sind.

  • Leistung: 4–11 kW (Typen IR4, IR6, IR8, IR11)
  • Varianten: E (monoenergetisch), B (bivalent), T190 (190-L-WW-Speicher), TP120 (120-L-Pufferspeicher)
  • Vorlauftemperatur: bis 65 °C
  • Effizienzklasse A++
  • Schallleistung: 51–60 dB(A), Nachtbetrieb unter 50 dB(A)
  • Steuerung: Logamatic HMC300, MyBuderus App
  • Preis: 13.000–18.000 EUR (Set mit Speicher)

Alpha Innotec LWDV:

  • Leistung: 6–16 kW
  • Flexible Luftführung (oben, hinten, seitlich anschließbar)
  • Preis: 9.000–13.000 EUR

Kategorie 2: Integralsysteme (All-in-One Tower)

Vaillant recoCOMPACT exclusive:

  • Leistung: 7–11 kW Heizleistung
  • Integriert: Wärmepumpe + 185 L Warmwasserspeicher + Lüftungsanlage (Wärmerückgewinnung 95 %)
  • Kältemittel: R410A (R290-Version angekündigt)
  • Maße: 2,0 m Höhe × 0,6 m Breite = 1,2 m² Stellfläche
  • Besonderheit: „SoundSafe System“ – extrem leise
  • Preis: 18.000–24.000 EUR (komplett inkl. Lüftung)

Stiebel Eltron LWZ 504/704 Trend + neue wpnext-Generation:

  • Leistung: 5–7 kW; integriert WP + 270 L WW-Speicher + Lüftung
  • Neue „wpnext“-Generation (2024/25) mit R290: hermetische Kapselung + Zwangsbelüftung + Gassensor – erste echte R290-Innenaufstellung ohne Ex-Schutz-Maßnahmen im Raum
  • Preis: 16.000–22.000 EUR

Kategorie 3: Split-Hybrid (Hydraulik innen, Kältekreis außen)

Wolf CHC Monoblock:

  • System: CHA-Außengerät (R290) + CHC-Hydraulikmodul innen
  • Leistung: 4–16 kW; R290 problemlos, da außen
  • Preis: 14.000–19.000 EUR

Viessmann Vitocal 250-A (mit Unitower innen):

  • System: Vitocal 250-A außen (R290) + Unitower Hydraulikmodul innen
  • Preis: 15.000–20.000 EUR

Hersteller im Vergleich 2026

Hersteller / ModellBauartLeistung kWKältemittelVorlauf °CSchall dB(A)Preis ab (Gerät)
Buderus WLW196i IRMonoblock innen4–11R326551–6013.000 €
Viessmann Vitocal 200-AMonoblock innen6–13R410A/R326048–5611.000 €
Vaillant versoTHERM plusMonoblock innen3–7R325545–5210.000 €
Alpha Innotec LWDVMonoblock innen6–16R410A6050–589.000 €
Vaillant recoCOMPACTIntegralsystem7–11R410A6038–4518.000 €
Stiebel LWZ / wpnextIntegralsystem5–7R290 (hermetisch)6540–4816.000 €
Wolf CHC MonoblockSplit-Hybrid4–16R290 (außen)6035–4214.000 €
Viessmann UnitowerSplit-Hybrid5–15R290 (außen)6035–4215.000 €

Bei echten Innen-Monoblöcken (Kältekreis komplett innen) sind Buderus WLW196i IR und Viessmann Vitocal 200-A die Marktführer. Wer R290 mit echter Innenaufstellung kombinieren will, ist aktuell auf Stiebel Eltrons wpnext-Generation angewiesen oder wählt einen Split-Hybrid wie Wolf CHC.

Wärmepumpe Innenaufstellung im Altbau

Im Altbau ist die Innenaufstellung technisch möglich, aber deutlich aufwendiger als im Neubau. Entscheidend sind drei Faktoren: Zugänglichkeit, Kellerlage und vorhandene Außenwände.

Wann Altbau-Innenaufstellung funktioniert

Altbauten mit Hochkeller (Kellerwände ragen 60–100 cm über Gelände) sind ideal: Die Außenwand ist vorhanden, Lichtschächte lassen sich problemlos nachrüsten. Ehemaliger Öl-/Heizungsraum mit 4+ m² Fläche nimmt die Wärmepumpe auf. In Foren (Haustechnikdialog, Bauexpertenforum) ist dies die am häufigsten genannte Erfolgsgeschichte bei Altbau-Innenaufstellungen.

Problematisch sind hingegen Altbauten mit vollständig unterirdischem Keller ohne Außenwand-Zugang: Hier muss der Lichtschacht durch die Geländeoberfläche gegraben werden – Erdaushub, Betonarbeiten, Leitungsverlegung. Die Kosten steigen um 20–30 % gegenüber Neubau-Planung.

Besondere Anforderungen im Bestand

  • Statik der Kernbohrungen: Tragende Kellerwände benötigen Statiker-Prüfung (DN 500 Bohrung = 50 cm Öffnung). Kosten Statiker-Gutachten: 400–800 EUR
  • Türbreite: Wärmepumpe muss physisch ins Haus. Vitocal 200-A ist 700 mm breit – passt durch Standardtüren. Viele andere Geräte sind 800+ mm – Vorab prüfen, ggf. Türrahmen ausbauen
  • Treppenhaus: Gerät wiegt 200–300 kg. Kellertreppe muss Hubwagen tragen oder Gerät muss zerlegt werden (nur bei Splitanlagen möglich)
  • Kondensathebepumpe: Im Altbau liegt der Kanal oft höher als der Kellerabfluss. Kondensathebepumpe (z.B. Sauermann Si-30, 80–150 EUR) schafft 1–4 m Förderhöhe
  • Bestandsgebäude-Aufschlag: Nachrüstung kostet typisch 3.000–5.000 EUR mehr als eingeplante Neubau-Innenaufstellung

Empfehlung der Fachplaner: Bei Altbau mit Zugangsproblemen (kein Hochkeller, enge Treppe, tragende Wände ohne Außenzugang) ist die Außenaufstellung die wirtschaftlichere Wahl. Nur bei zwingenden Gründen – Denkmalschutz, Gestaltungssatzung, Grundstücksmangel – lohnt der Mehraufwand der Altbau-Innenaufstellung.

Was kostet die Innenaufstellung wirklich?

KostenpositionMonoblock (z.B. Vitocal 200-A)Integralsystem (z.B. Vaillant)
Gerät13.000 €21.000 €
Lichtschächte (2 Stk.)5.500 €2.800 € (1 Stk.)
Luftkanäle & Schallschutz3.500 €2.700 €
Hydraulik & Elektro8.000 €4.500 €
Gesamtkosten30.000 €31.000 €

Die Gerätekosten sind vergleichbar zur Außenaufstellung, aber die Installation ist 15–30 % teurer. Der Gesamtaufpreis gegenüber Außenaufstellung beträgt 8.000–9.000 EUR (+36–41 %).

Förderung BEG 2026 (KfW 458)

FörderbausteinSatzBedingung
Grundförderung30 %Mindestanforderungen erfüllen
Klimageschwindigkeitsbonus+20 %Austausch Öl/Gas bis Ende 2028
Einkommensbonus+30 %Haushaltseinkommen ≤ 40.000 EUR
Effizienzbonus+5 %Natürliches Kältemittel R290 / JAZ ≥ 4,5
Maximum70 %Max. 21.000 EUR Zuschuss (30.000 EUR Förderbasis)

Die BEG fördert Innenaufstellung identisch zur Außenaufstellung – Aufstellort ist kein Ausschlusskriterium. Antrag bei KfW Programm 458 vor Auftragsvergabe stellen.

Praxisbeispiel: Innenaufstellung im Reihenhaus

Objekt: Reihenhaus-Neubau 2023, Regensburg, 140 m² Wohnfläche, Grundstück 180 m², Nachbar-Grenze 2,5 m

Gewähltes System: Viessmann Vitocal 200-A, 10 kW, Eckaufstellung (Zuluft Südwand, Abluft Westwand), 2 ACO-Lichtschächte

Kosten: 29.000 EUR gesamt. Förderung 50 % (KfW 458 Grundförderung + Geschwindigkeitsbonus) = 14.500 EUR. Eigenanteil: 14.500 EUR.

Betrieb Winter 2023/24: Heizwärmebedarf 11.200 kWh, Stromverbrauch 2.650 kWh, JAZ gemessen 4,23, Stromkosten 742 EUR (bei 0,28 EUR/kWh). Ersparnis vs. Gas: 630 EUR/Jahr.

Bewertung: Schall am Lichtschacht 36 dB(A) (Nachbar hört nichts). Kinderzimmer über Technikraum: leises Summen wahrnehmbar, nicht störend (schwimmender Estrich wirksam). Familie würde wieder Innenaufstellung wählen.

Häufige Fragen

Kann ich die Innenaufstellung nachrüsten im Bestand?

Technisch ja, praktisch aufwendig. Kernbohrungen in tragende Kellerwände brauchen statische Prüfung, Lichtschacht muss nachträglich gegraben werden. Kosten 20–30 % höher als bei Neubau-Planung. Bei Bestandssanierung ist Außenaufstellung in den meisten Fällen die einfachere Wahl.

Wie laut ist eine Innenaufstellung wirklich?

Luftschall am Lichtschacht: 35–45 dB(A) – deutlich leiser als Außenaufstellung (50–60 dB direkt am Gerät). Körperschall im Haus: unkritisch bei Schwingungsdämpfern und schwimmendem Estrich. Ohne Entkopplung: störendes tieffrequentes Brummen (50 Hz) möglich, Nachrüstungskosten 2.200 EUR.

Funktioniert Innenaufstellung auch im Dachboden?

Selten, aber möglich. Luftkanäle müssen durch das Dach (Dachziegel-Durchbruch für Zuluft-Haube nötig). Schallschutz nach unten kritisch (Wohnbereich direkt darunter). Statik prüfen: Wärmepumpe + Pufferspeicher können 600–800 kg wiegen. Nur bei Spezialfällen sinnvoll.

Kann ich vorhandene Kellerfenster-Lichtschächte nutzen?

Meist nein. Standard-Kellerfenster-Lichtschächte haben 0,6 × 0,4 m = 0,24 m² – zu klein. Wärmepumpe benötigt 0,6+ m² freien Querschnitt. Günstiger: Fenster zusetzen, neuen WP-Lichtschacht daneben bauen.

Was passiert mit Kondensat im Winter?

10–20 Liter Kondensat pro Tag laufen über Schlauch in Siphon (Geruchsverschluss) → Kanalisation. Siphon nicht einfrieren lassen (Glykol oder Heizband 10 Watt). Lichtschacht-Entwässerung muss frostfrei sein (DN 70 unter Frostgrenze 80 cm verlegen).

Ist R290 in Innenaufstellung sicher?

Nur mit Sicherheitskonzept (Stiebel Eltron wpnext: hermetische Kapselung + Zwangsbelüftung + Gassensor). Standard-R290-Geräte gehören nach außen. Innenaufstellung ohne Spezialgerät: Ex-Schutz-Maßnahmen kosten 3.000–8.000 EUR zusätzlich.

Geht Innenaufstellung auch ohne Luftkanal?

Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen nein – die Außenluft muss physisch zur Anlage und wieder raus, Luftkanäle sind zwingend. Wer keine Luftkanäle möchte, wählt eine andere Wärmequelle: Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe steht vollständig innen ohne Luftkanäle. Auch eine Brauchwasser-Wärmepumpe (nur für Warmwasser, nicht Heizung) benötigt keine Außenluft-Kanäle.

Altbau: Was muss ich bei der Innenaufstellung besonders beachten?

Im Altbau sind drei Punkte entscheidend: (1) Hochkeller vorhanden? Dann gut machbar, Lichtschacht nachrüstbar. (2) Türbreite und Treppenhaus prüfen – Gerät muss physisch eingebracht werden. (3) Kanal tiefer als Keller? Kondensathebepumpe einplanen. Vollständig unterirdische Keller ohne Außenwand-Zugang sind für Innenaufstellung nur mit erheblichem Mehraufwand (+3.000–5.000 EUR) geeignet. Im Zweifel Außenaufstellung wählen.

Zusammenfassung und Empfehlung

Die Innenaufstellung ist keine Standard-Lösung, sondern die Antwort auf spezifische Herausforderungen: Platzmangel, Schallschutz, Architektur. Sie kostet 8.000–10.000 EUR mehr als Außenaufstellung, belohnt aber mit unsichtbarer Integration, Nachbarschaftsfrieden und Witterungsschutz für die Anlage.

Wählen Sie Innenaufstellung wenn:

  • ✅ Grundstück < 200 m² (jeder Quadratmeter Garten zählt)
  • ✅ Nachbar-Grenze < 3 Meter (TA Lärm-Konflikt droht)
  • ✅ Architektonische Vorgaben (Bauträger-Satzung, Denkmalschutz)
  • ✅ Keller/HWR vorhanden (4+ m² Technikraum mit Außenwand)
  • ✅ Neubau-Planung (Lichtschächte ab Rohbau integrierbar)

Wählen Sie Außenaufstellung wenn:

  • ✅ Grundstück > 300 m² (Platz vorhanden)
  • ✅ Nachbar-Grenze > 5 Meter (Schall unkritisch)
  • ✅ Keller klein, feucht oder ohne Außenwand-Zugang
  • ✅ Budget knapp (+8.000 EUR für innen sind zu viel)
  • ✅ Altbau-Sanierung mit Zugangsproblemen

Systemwahl Innenaufstellung:

  • Neubau mit Lüftungspflicht → Integralsystem (Vaillant recoCOMPACT, Stiebel LWZ)
  • Sanierung ohne Lüftung → Monoblock (Viessmann Vitocal 200-A, Buderus WLW196i IR, Alpha Innotec)
  • R290 gewünscht + Innen → Stiebel Eltron wpnext oder Split-Hybrid Wolf CHC
  • Ohne Luftkanal → Sole-Wasser-Wärmepumpe oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Die Innenaufstellung ist bei korrekter Planung – Eckaufstellung, Schwingungsdämpfung, großzügige Luftquerschnitte (0,6+ m² frei), isolierte Kanäle, Siphon mit Frostschutz – eine langlebige, komfortable Lösung. Der Aufpreis amortisiert sich durch Lebensqualität: Garten frei, Nachbar ruhig, Fassade unberührt.