
Warmwasser mit Photovoltaik: Warum PV Solarthermie schlägt
Warmwasser mit Photovoltaik kostet über 30 Jahre 19.000 bis 23.000 Euro. Solarthermie kostet 30.000 bis 48.000 Euro. Die Differenz von 11.000 bis 25.000 Euro macht PV zur wirtschaftlich überlegenen Lösung. Der Unterschied liegt nicht in der Anfangsinvestition. Beide Systeme kosten initial 6.000 bis 11.000 Euro. Der Unterschied liegt in den Betriebs-Kosten. Solarthermie braucht jährliche Wartung. Das Hydraulik-Öl muss alle 5 bis 10 Jahre gewechselt werden. Lecks und Korrosion sind statistisch häufig. PV-Anlagen sind praktisch wartungsfrei.

Die Flexibilität ist der zweite entscheidende Vorteil. Photovoltaik-Strom lädt nicht nur Ihr Warmwasser. Er versorgt Ihren Haushalt, lädt Ihr Elektroauto und betreibt Ihre Wärmepumpe. Solarthermie kann nur Warmwasser und eventuell Heizungs-Unterstützung. An sonnigen Sommertagen sind Solarthermie-Speicher mittags voll. Die restliche Solar-Energie verpufft ungenutzt. PV-Anlagen speisen Überschuss ins Netz oder laden Ihren Batterie-Speicher.
Der Markt hat entschieden. 2015 hatten 70 Prozent aller Neubauten Solarthermie. 2025 sind es nur noch 15 bis 20 Prozent. Photovoltaik hat übernommen. PV-Modul-Preise fielen von 5.000 Euro pro Kilowatt-Peak im Jahr 2010 auf 900 bis 1.200 Euro heute. Solarthermie-Kosten blieben stabil. Die Energiewende fokussiert auf Elektrifizierung. Wärmepumpen brauchen Strom nicht Wärme. Solarthermie passt nicht mehr ins Gesamt-System.
Bei 42watt beraten wir ehrlich zu Warmwasser-Lösungen. Wir zeigen Ihnen den Unterschied zwischen DC-Heizstab, AC-Heizstab und Warmwasser-Wärmepumpe. Wir berechnen welche Lösung für Ihren Haushalt wirtschaftlich optimal ist. Wir dimensionieren Ihre PV-Anlage so dass Warmwasser-Bereitung und Haushalts-Verbrauch optimal abgedeckt sind. Wir integrieren intelligente Steuerung für maximalen Eigenverbrauch.
Was kostet Warmwasser mit Photovoltaik im Vergleich zu Solarthermie?
Die Anfangsinvestition
Die Anschaffungs-Kosten sind vergleichbar. Eine 3-Kilowatt-Peak-PV-Anlage mit AC-Heizstab kostet 6.400 bis 9.700 Euro komplett installiert. Eine 4-Quadratmeter-Solarthermie-Anlage kostet 7.200 bis 10.800 Euro. Solarthermie liegt 800 bis 1.300 Euro höher wegen der aufwendigen Installation.
PV-Anlage mit Heizstab Kosten-Aufstellung:
- Solarmodule 3 kWp: 2.700-3.600 €
- Wechselrichter: 1.200-1.800 €
- Montage-System: 600-900 €
- Verkabelung und Sicherungen: 300-500 €
- AC-Heizstab: 400-800 €
- Installation durch Elektriker: 1.000-1.500 €
- Intelligente Steuerung optional: 200-400 €
- Gesamt: 6.400-9.700 €
Solarthermie-Anlage Kosten-Aufstellung:
- Flach-Kollektoren 4 m²: 2.000-3.000 €
- Warmwasser-Speicher 300 Liter: 1.500-2.500 €
- Hydraulik-Station mit Pumpe: 800-1.200 €
- Wärmetauscher und isolierte Leitungen: 700-800 €
- Solarflüssigkeit und Befüllung: 200-300 €
- Installation durch Fachbetrieb: 2.000-3.000 €
- Gesamt: 7.200-10.800 €
Die Installation von Solarthermie dauert 50 bis 100 Prozent länger. Isolierte Rohrleitungen vom Dach in den Keller verlegen erfordert Wanddurchbrüche. Spül- und Befüllvorgänge sind komplex. Elektrische Verkabelung für PV ist deutlich schneller.
Die Betriebs-Kosten über 30 Jahre
Hier zeigt sich der massive Unterschied. PV-Anlagen sind praktisch wartungsfrei. Solarthermie braucht jährliche Wartung und hat häufige Reparaturen.
PV-Anlage Betriebs-Kosten:
- Warmwasser-Bedarf 4-Personen-Haushalt: 2.000 kWh/Jahr
- Davon 50% aus PV-Eigenverbrauch: 1.000 kWh kostenlos
- Davon 50% aus Netzstrom: 1.000 kWh × 0,35 €/kWh = 350 €/Jahr
- Über 30 Jahre Stromkosten: 10.500 €
- Wechselrichter-Austausch nach 12-15 Jahren: 1.500-2.000 € einmalig
- Heizstab-Austausch nach 20 Jahren: 400 € (selten nötig)
- Modul-Reinigung alle 2 Jahre: 100 € optional
- Gesamt über 30 Jahre: 12.900-13.500 €
Solarthermie Betriebs-Kosten:
- Strom für Umwälzpumpe: 200-300 kWh/Jahr × 0,35 €/kWh = 70-105 €/Jahr
- Über 30 Jahre Pumpenstrom: 2.100-3.150 €
- Jährliche Inspektion: 100-150 €/Jahr = 3.000-4.500 € über 30 Jahre
- Solarflüssigkeit-Austausch alle 5-10 Jahre: 300-500 € = 1.500-3.000 € über 30 Jahre
- Entlüftung und Dichtungen alle 5 Jahre: 200-300 € = 1.200-1.800 € über 30 Jahre
- Reparaturen statistisch: 500-800 €/Jahr = 15.000-24.000 € über 30 Jahre
- Gesamt über 30 Jahre: 22.800-36.450 €
Die Reparatur-Kosten sind der Killer. Lecks an Verbindungen treten bei 50 Prozent aller Anlagen über 30 Jahre auf. Pumpen müssen alle 10 bis 15 Jahre getauscht werden. Korrosion am Wärmetauscher ist bei 30 Prozent der Anlagen ein Problem.
30-Jahres-Gesamtkosten Vergleich:
Sie sparen mit PV 10.700 bis 24.050 Euro über 30 Jahre. Das ist fast der Preis einer kompletten neuen Anlage.
Ist Warmwasser-Wärmepumpe besser als Heizstab?
Die Effizienz-Frage
Ein Heizstab hat einen COP von 1,0. Eine Kilowattstunde Strom wird zu einer Kilowattstunde Wärme. Eine Warmwasser-Wärmepumpe hat einen COP von 2,5 bis 3,5. Eine Kilowattstunde Strom wird zu 2,5 bis 3,5 Kilowattstunden Wärme. Die Wärmepumpe ist 2,5 bis 3,5-mal effizienter.
Strom-Bedarf Vergleich:
- Warmwasser-Bedarf 4-Personen-Haushalt: 2.000 kWh/Jahr thermisch
- Mit Heizstab: 2.000 kWh Strom nötig
- Mit Wärmepumpe COP 3,0: nur 667 kWh Strom nötig
- Einsparung: 1.333 kWh/Jahr
Kosten-Vergleich mit PV-Eigenverbrauch:
- Heizstab: 1.000 kWh aus Netz × 0,35 € = 350 €/Jahr
- Wärmepumpe: 267 kWh aus Netz × 0,35 € = 93 €/Jahr
- Einsparung: 257 €/Jahr mit Wärmepumpe
Die Investitions-Rechnung
Eine Warmwasser-Wärmepumpe kostet 2.500 bis 4.000 Euro zusätzlich zum Heizstab. Sie sparen 257 Euro pro Jahr. Die Amortisation liegt bei 10 bis 16 Jahren. Das ist wirtschaftlich grenzwertig.
Gesamt-System-Kosten:
- PV 3 kWp + Heizstab: 6.400-9.700 €
- PV 3 kWp + Wärmepumpe: 8.900-13.700 €
- Mehrkosten Wärmepumpe: 2.500-4.000 €
30-Jahres-Betriebs-Kosten:
- Heizstab: 12.900-13.500 €
- Wärmepumpe: 5.800-7.000 € (weniger Strom, aber 100 €/Jahr Wartung)
- Einsparung: 5.900-7.700 € über 30 Jahre
Gesamt über 30 Jahre:
- PV + Heizstab: 19.300-23.200 €
- PV + Wärmepumpe: 14.700-20.700 €
- Einsparung mit WP: 3.000-5.000 € über 30 Jahre
Die Warmwasser-Wärmepumpe ist langfristig günstiger wenn Sie 30 Jahre rechnen. Die höhere Anfangsinvestition amortisiert sich nach 10 bis 16 Jahren. Die restlichen 14 bis 20 Jahre fahren Sie günstiger.
Warum ist Solarthermie trotz höherem Wirkungsgrad unterlegen?
Der Effizienz-Mythos
Solarthermie-Kollektoren haben 50 bis 80 Prozent Wirkungsgrad. PV-Module nur 18 bis 22 Prozent. Trotzdem gewinnt PV. Der Grund ist die Vielseitigkeit.
Solarthermie Wirkungsgrad:
- Flach-Kollektoren: 50-60% Umwandlung Sonnenlicht zu Wärme
- Vakuum-Röhren: 60-80% Umwandlung
- Von 1.000 Wh Sonnenenergie werden 500-800 Wh als Wärme nutzbar
- Klingt exzellent
Das Sommer-Stagnations-Problem:
- 4 m² Kollektor erzeugt 2.100 kWh Wärme pro Jahr
- Warmwasser-Bedarf 4-Personen-Haushalt: 1.500 kWh/Jahr
- Überschuss: 600 kWh/Jahr (28%)
- Dieser Überschuss tritt im Sommer auf wenn Speicher mittags voll ist
- Anlage stagniert bei über 150°C Kollektor-Temperatur
- Gewonnene Energie verpufft ungenutzt
Tatsächlich genutzter Jahres-Wirkungsgrad:
- Theoretischer Kollektor-Wirkungsgrad: 60%
- Verluste durch Stagnation: -15 bis -20%
- Verluste durch Leitungen: -5 bis -10%
- Tatsächlich genutzter Wirkungsgrad: 30-40%
PV-Module Wirkungsgrad:
- Monokristalline Module: 18-22%
- Bifaziale Module: 20-24%
- Von 1.000 Wh Sonnenenergie werden 180-240 Wh als Strom nutzbar
- Klingt schlechter als Solarthermie
Die Vielseitigkeits-Trumpfkarte:
PV-Strom kann für alles verwendet werden. Solarthermie nur für Wärme. Das macht den Unterschied.
PV-Strom Verwendung:
- Warmwasser-Heizstab: 20-30% des Jahres-Ertrags
- Haushalts-Geräte: 30-40% des Ertrags
- Wärmepumpe wenn vorhanden: 10-20% des Ertrags
- Elektroauto-Ladung: 10-20% des Ertrags
- Netz-Einspeisung: 10-20% des Ertrags mit Vergütung
- Gesamt-Nutzungsgrad: 100%
Solarthermie Verwendung:
- Warmwasser: 70% des Ertrags genutzt
- Sommer-Überschuss: 30% ungenutzt verpufft
- Haushalts-Strom: 0% (nicht möglich)
- Elektroauto: 0% (nicht möglich)
- Gesamt-Nutzungsgrad: 70%
Effizienz-Vergleich Gesamt-System:
Wie hat sich der Markt 2015 bis 2025 entwickelt?
Der dramatische Zusammenbruch
2015 hatten 70 Prozent aller Neubauten Solarthermie. 2025 sind es nur noch 15 bis 20 Prozent. Das ist ein Markt-Zusammenbruch von minus 50 Prozentpunkten in 10 Jahren.
Markt-Daten im Zeitverlauf:
2010-2015 Solarthermie-Boom:
- KfW 242 Förderung bis zu 5.000 € Zuschuss
- Gaspreise stiegen um 40 Prozent in 5 Jahren
- Neubau-Quote Solarthermie: 70% aller Wohnhäuser
- 20.000+ Installateure spezialisiert auf Solarthermie
- Solarthermie galt als zukunftssicher
2015-2020 Wende-Phase:
- PV-Preise crashten minus 50 Prozent seit 2010
- Wechselrichter-Effizienz stieg auf über 98 Prozent
- Tesla Powerwall revolutionierte Speicher-Markt
- Wärmepumpen wurden neue Standard-Heizung
- Förderungen verschoben sich zu Gesamt-Systemen
2020-2025 PV-Dominanz:
- Neubau-Quote Solarthermie: nur noch 15-20%
- PV-Neubau-Quote: 40-50% (überholte Solarthermie)
- 60% der Installateure gaben Solarthermie-Geschäft auf
- Hersteller wie Bosch, Viessmann, Junkers stoppten Produktion
- Solarthermie wurde Nischen-Technologie
2026-2030 Projektion:
- Solarthermie unter 5 Prozent Marktanteil erwartet
- Grund: Alle neuen Wärmepumpen brauchen Strom nicht Wärme
- Batterie-Speicher machen thermische Speicher obsolet
- Solarthermie stirbt aus wie Blockbuster-Videos
Die Ursachen des Zusammenbruchs
Kosten-Verfall PV:
- 2010: 5.000 €/kWp
- 2015: 2.500 €/kWp
- 2020: 1.500 €/kWp
- 2025: 900-1.200 €/kWp
- Solarthermie: kaum Kostenrückgang (weniger Skaleneffekt)
System-Trends Energiewende:
- Elektrifizierung von allem: Wärme, Mobilität, Haushalt
- Strom ist zentraler Energieträger
- Eine Strom-Quelle (PV) für alle Zwecke optimal
- Solarthermie nur für Wärme spezialisiert (Nische)
Technologie-Trends:
- Wärmepumpen werden Heiz-Standard (ersetzen Gas-Kessel)
- Hybrid-Geräte: Heizen, Kühlen, Warmwasser in einem
- Smart-Home mit KI-Lastverschiebung
- Batterie-Speicher effizienter als thermische Speicher
Industrie-Struktur:
- PV-Installation einfacher (Dach-Montage, keine Hydraulik)
- Generalist-Installateure dominieren (mehr Volumen)
- Lager-Haltung: PV-Module fungibel, Solarthermie-Speicher teuer
- Ökonomie spricht für PV-Spezialisten
Welche technischen Lösungen gibt es für PV-Warmwasser?
DC-Heizstab: Die einfache Lösung
Ein DC-Heizstab wird direkt an die PV-Module angeschlossen ohne Wechselrichter. Das System ist schwarz-startfähig. Es funktioniert auch bei Stromausfall. Die Installation ist einfach. Es gibt keine bürokratischen Hürden weil kein Netzanschluss.
Funktionsweise:
- PV-Module liefern Gleichstrom direkt zum Heizstab
- MPP-Tracker passt Impedanz kontinuierlich an
- Leistung von 1,5 bis 3,6 Kilowatt möglich
- Arbeitet im Schutzkleinspannungsbereich unter 50 Volt oder bis 230 Volt
- Keine Wandlungsverluste durch Wechselrichter
Vorteile DC-System:
- Einfache Installation ohne Elektriker möglich
- Keine Anmeldung beim Netzbetreiber nötig
- Funktioniert bei Stromausfall weiter
- Keine Wandlungsverluste 2-3 Prozent gespart
- Ideal für autarke Systeme oder Gartenhäuser
Nachteile DC-System:
- Nur für Warmwasser nutzbar
- Kein Haushalts-Strom möglich
- Überschuss kann nicht ins Netz eingespeist werden
- Kleinere Leistung als AC-Systeme
Kosten DC-Komplettset:
- 2-3 PV-Module 400 Watt: 400-600 €
- DC-Heizstab mit MPP-Tracker: 600-900 €
- Montage-Material: 200-300 €
- Gesamt: 1.200-1.800 € (selbst installiert)
AC-Heizstab mit intelligenter Steuerung
Ein AC-Heizstab wird ans normale Stromnetz angeschlossen. Er lädt mit PV-Überschuss wenn verfügbar. Reicht der PV-Strom nicht wird automatisch Netzstrom zugekauft. Die Steuerung erfolgt über Energie-Management-Systeme.
Fronius Ohmpilot als Markt-Standard:
- Kommuniziert mit Fronius Wechselrichter und Smart Meter
- Erkennt in Echtzeit wenn PV-Strom ins Netz fließen würde
- Leitet Überschuss stufenlos geregelt in Heizstab um
- Pulsweitenmodulation auf einer Phase
- Zwei weitere Phasen mit je 3 Kilowatt zuschaltbar
- Gesamt-Leistung bis 9 Kilowatt möglich
Intelligente Funktionen:
- Zwei Heizquellen hintereinander ansteuerbar
- Erst Trinkwarmwasser dann Heizungs-Pufferspeicher
- Im Sommer komplette Deaktivierung der Haupt-Heizung möglich
- Spart 400-500 Liter Heizöl pro Jahr bei Öl-Heizung
- App-Steuerung und Visualisierung
Kosten AC-System:
- PV-Anlage 3-5 kWp: 4.500-7.500 €
- Fronius Ohmpilot Steuerung: 1.000 €
- AC-Heizstab: 400-800 €
- Installation: 1.000-1.500 €
- Gesamt: 6.900-10.800 € (komplett installiert)
Integration in Buderus MyEnergyMaster
Buderus verfolgt einen systemischen Ansatz. Der MyEnergyMaster integriert PV tief in die Wärmepumpen-Regelung. Das System geht über simples Ein- und Ausschalten hinaus.
Funktionsweise:
- App und Bosch Smart Home Controller kommunizieren
- Integration mit Wechselrichter (Fronius bevorzugt)
- Integration mit Buderus Wärmepumpe (Logatherm-Serie)
- Bei PV-Überschuss wird Wärmepumpe modulierend angesteuert
- Vorlauftemperaturen werden leicht angehoben
- Thermischer Speicher wird beladen (WW-Speicher, Puffer, Gebäude-Masse)
Priorisierungs-Logik:
- Erst: Haushalts-Strom Grundlast
- Dann: Wärmepumpe für Warmwasser
- Dann: Batterie-Ladung
- Zuletzt: Heizstab bei extremem Überschuss
Vorteile System-Integration:
- Wärmepumpe liefert hocheffiziente Grundlast
- Heizstab fängt solare Spitzen ab
- System-Temperaturen hygienisch und energetisch optimiert
- Maximale PV-Eigenverbrauchs-Quote möglich
Kosten Gesamt-System:
- PV-Anlage 5-8 kWp: 7.500-12.000 €
- Buderus Logatherm Wärmepumpe: 8.000-12.000 €
- MyEnergyMaster System: 400-600 €
- Heizstab als Backup: 400-800 €
- Installation gesamt: 2.000-3.000 €
- Gesamt: 18.300-28.400 € (Premium-Lösung)
Welche Förderungen gibt es 2025/2026?
Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG)
Der reine Einbau eines PV-Heizstabs wird nicht direkt gefördert. Er gilt als Strom-Direktheizung. Integrierte Systeme profitieren aber massiv. Werden Heizstäbe als Teil einer Hybrid-Anlage oder mit Wärmepumpe installiert sind Zuschüsse von 30 bis 70 Prozent möglich.
Förder-fähige Konstellationen:
- PV + Wärmepumpe: 30% Basis-Förderung
- PV + Wärmepumpe + Klimageschwindigkeitsbonus: +20%
- PV + Wärmepumpe + Einkommensbonus: +30% (unter 40.000 € Jahreseinkommen)
- Maximum: 70% der förderfähigen Kosten
- Deckelung: 30.000 € förderfähig bei Einfamilienhäusern
Beispiel-Rechnung Förderung:
- Buderus Logatherm WP + PV 5 kWp: 20.000 € Kosten
- Basisförderung 30%: 6.000 € Zuschuss
- Mit Klimabonus 50%: 10.000 € Zuschuss
- Mit allen Boni 70%: 14.000 € Zuschuss (bei 20.000 € Kosten)
- Eigenanteil nur: 6.000 bis 14.000 €
Steuerliche Begünstigungen
0 Prozent Umsatzsteuer auf PV:
- Gilt für Lieferung und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp
- Umfasst Module, Wechselrichter, Batterie-Speicher
- Auch Energie-Management-Systeme (HEMS) inkludiert
- Wallboxen ausgenommen
- Ersparnis: 19% auf gesamte Investition
Keine Einkommensteuer:
- Für Anlagen bis 30 kWp entfällt Einkommensteuer
- Gilt für Einspeisevergütung und Eigenverbrauch
- Kein administrativer Aufwand für private Betreiber
- Amortisationszeiten verkürzen sich auf 7-8 Jahre
Beispiel steuerliche Ersparnis:
- PV-Anlage 5 kWp mit Heizstab: 8.000 € Brutto
- Ohne 0% MwSt wären es: 9.520 € (8.000 € + 19%)
- Ersparnis: 1.520 € durch Steuerbefreiung
Bei 42watt: Warmwasser-Lösung optimal geplant
Wir analysieren Ihren Warmwasser-Bedarf nach Personen-Anzahl und Nutzungs-Profil. Wir berechnen ob Heizstab oder Warmwasser-Wärmepumpe wirtschaftlich optimal ist. Wir dimensionieren Ihre PV-Anlage so dass Warmwasser und Haushalt abgedeckt sind. Wir prüfen Förder-Möglichkeiten und unterstützen bei Anträgen.
Typisches Ergebnis: Ein Kunde wollte Warmwasser mit Solar. Sein Budget war 8.000 Euro. Wir zeigten dass reine Solarthermie über 30 Jahre 35.000 Euro kostet. Die Alternative: PV 4 Kilowatt-Peak mit Heizstab für 7.500 Euro. Über 30 Jahre Gesamt-Kosten 20.500 Euro. Ersparnis: 14.500 Euro. Plus: Der PV-Strom versorgt auch Haushalt, Wärmepumpe und Elektroauto. Die Entscheidung war klar.
Noch mehr Energiekosten sparen?
Unsere Experten beraten Sie zu Ihrem optimalen Energiesystem.




.png)
.png)

%20Kopie.png)



.png)
